Welchen Rasensamen verwenden?

Welchen Rasensamen verwenden?

Im Frühjahr und Herbst wird der neue Rasen ausgesät. Doch welcher Rasensamen ist der richtige? Je nach Art des Rasens bieten sich unterschiedliche Mischungen an. Die RSM-Kennung bietet eine Orientierung beim Kauf des Rasensamens.

Im folgenden Beitrag zeigen wir, worauf außerdem geachtet werden muss und welchen Rasensamen du verwenden solltest.


Welchen Rasensamen?

Welcher Rasensamen?

Bei Rasensamen handelt es sich oft um eine Mischung aus verschiedenen Samen.

Dies ist meist auch optisch zu erkennen, wenn die Samen vor der Aussaat in der Hand betrachtet werden. Die einzelnen Samenarten sind in ihrer Zusammensetzung für die spätere Qualität des Rasens verantwortlich. Sie entscheiden darüber, ob der Rasen grün blüht und Tritten standhält.

Der Rasensamen muss eine gute Qualität aufweisen. Welcher Samen der richtige ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wichtig ist zunächst, welche Lage die Grünfläche hat und welchen Nutzungszweck sie erfüllt.

Eine Schattenfläche benötigt eine andere Samen-Mischung als ein Rasen an der Sonne. Gängige Rasensamen-Mischungen für Zier-, Schatten- oder Trockenrasen weisen unterschiedliche Eigenschaften auf.

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Beanspruchung und Lage entscheiden

Rasen Lage

Abhängig von der Beanspruchung und Lage des Rasens eignen sich unterschiedliche Rasensorten.

Im Allgemeinen gilt: Ein hochwertiger Rasensamen muss resistent gegenüber Trockenheit und Hitze sein, darf nicht zu schnell wachsen und muss spät blühen.

Wird ein Rasen erwünscht, der eine hohe Rasendichte aufweist und zudem strapazierfähig ist, empfiehlt sich ein Zierrasen. Für ein hohes Schattenwachstum ist der Schattenrasen die richtige Wahl.

Schattenrasen bietet sich an, wenn der Rasen sich zum Großteil auf einer schattigen Fläche befindet. Schattenrasen benötigt weniger Licht und ist widerstandsfähiger gegenüber Unkraut und Co. Nachteile sind seine geringe Trittfestigkeit und die optisch weniger ansprechende Färbung.

Wird eine klassische Blumenwiese erwünscht, können alle Arten von Samen verwendet werden. Es genügt in der Regel, den Rasen wachsen zu lassen. Soll ein spezieller Rasen angepflanzt werden, sind dagegen verschiedene Rasensamen notwendig.

Rasensamen: Qualität erkennen

Rasensamen Qualität

Rasen IllustrationEin guter Rasen wird schnell grün und ist pflegeleicht. Um einen solchen Rasen anzupflanzen, müssen qualitativ hochwertige Rasensamen verwendet werden. Mischungen, die beim Discounter erhältlich sind, bieten in den meisten Fällen nicht die gewünschte Qualität.

Billigprodukte sind am deutlich günstigeren Preis zu erkennen. Gerade dieses Saatgut enthält oft schädliche Stoffe. Gelangen sie in den Rasen, schadet das der Umwelt und führt meist auch nicht zu einem zufriedenstellenden Ergebnis.

Insbesondere in Baumärkten sind Discount-Samen zu finden, die zwar günstig sind, dafür jedoch schnell eingehen. Meist handelt es sich Futtergras-Mischungen, die besonders schnell wachsen und am Ende des Sommers Narben im Rasen hinterlassen. Zudem sind Billigsamen anfällig für Unkraut wie Löwenzahn und andere Wildkräuter.

Erfahrene Gärtner greifen auf Markenprodukte zurück, denn diese erfüllen in jedem Fall die Qualitätsstandards. Eine hochwertige Mischung aus Rasensamen bietet einen langsamen, dichten Wuchs und eine hohe Trittfestigkeit. Auch eine gute Ausläuferbildung ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Die Herstellung von Samen, die alle Qualitätsansprüche erfüllen, ist aufwendig und die Samen dementsprechend kostspielig.

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Hochwertige Samen lohnen sich dennoch, da das Ergebnis letztlich wesentlich ansprechender ist.

Rasensamen für jeden Rasentyp

Rasensamen Rasentyp

Spiel- & Sportrasen regeneriert sich besonders schnell. Er kommt auf Sportplätzen, Spielplätzen oder im heimischen Garten zum Einsatz. Mit der richtigen Mischung ist der Spiel- & Sportrasen auch optisch ansprechend.

Schattenrasen eignet sich außerdem für schattige oder halbschattige Flächen. Er kann unter Bäumen oder in Alleen angepflanzt werden. Außerdem eignet er sich aufgrund seiner Langlebigkeit für den Rasen vor der Ferienwohnung, der womöglich nicht so häufig gepflegt werden kann.

Der Trockenrasen reagiert besonders robust auf Hitze und Trockenheit. Er benötigt wenig Befeuchtung und übersteht selbst den Sommer.

Die Blumenwiese ist ein wichtiges Naturbiotop. Das Blütenmeer beherbergt verschiedenste Insekten und dient daher vor allem in Parks und Grünanlagen als Rasen der Wahl. Die Blumenwiese hat allerdings noch deutlich mehr Vorteile, denn im täglichen Einsatz ist sie robust und langlebig. Die passenden Rasensamen-Mischungen enthalten Samen von verschiedenen Blumen, was sie vielfältig nutzbar macht. Blumenwiesen lassen sich auch partiell im eigenen Garten anpflanzen.

Tipp: Natürlich können auch verschiedene Rasensamen-Mischungen miteinander kombiniert werden. Auf der einen Seite des Gartens befindet sich dann beispielsweise eine Zierrasen-Fläche und auf der andere Seite eine Blumenwiese.

Welchen Samen, um den Rasen selbst auszubringen?

Samen selbst ausbringen

Kein schöner Garten ohne einen gut gepflegten Rasen. Die Grünfläche ist das Herz des Gartens und muss deshalb mit Liebe und dem passenden Rasensamen gepflegt werden.

Wer den Rasen selbst aussähen möchte, benötigt den richtigen Rasensamen. Die Auswahl reicht von reinen Sommersamen bis hin zu Schatten- oder Zierrasen. Je nach Größe und Einsatzzweck des Rasens eignen sich unterschiedliche Varianten. Nach Möglichkeit kann der Rasensamen verwendet werden, der bereits zuvor zur Anzucht eines Rasens verwendet wurde.

Wenn im Frühjahr alles grünt und blüht, kann der Rasen oft nicht mithalten. Dann ergibt es Sinn, den Rasen neu auszusäen. Doch welches Saatgut muss verwendet werden?

Hier zeigen wir, wie der Rasen richtig gedüngt wird.Rasen Illustration

Wird das falsche Produkt gewählt, kann der Rasen im schlimmsten Fall eingehen. Dann ist mitunter ein komplettes Umgraben erforderlich.

Rasensamen wird optimalerweise zwischen April und Mai ausgebracht. Auch im Frühherbst lassen sich Samen ausbringen. Im Sommer ist eine Aussaat aufgrund der großen Hitze nicht zu empfehlen.

Abkürzungen auf der Verpackung als Qualitäts-Kompass

Der Verkauf von Rasensamen unterliegt nur wenigen gesetzlichen Standards. Bezeichnungen wie „besonders pflegeleicht“ müssen sich also erst in der Praxis beweisen.

Es empfiehlt sich, verschiedene Mischungen zu testen.

Tipp: Eine gute Orientierung beim Samenkauf ist die Bezeichnung RSM. Das steht für Regelsaatgutmischung und bedeutet, dass die Samen im Labor getestet wurden. Sie sind in jedem Fall für den gewünschten Einsatzbereich geeignet. 21 Regelsaatgutmischungen sind aktuell auf dem Markt.

RSM 1.1 Zierrasen

RSM 2.1 Gebrauchsrasen Standard

RSM 2.2 Gebrauchsrasen Trockenlage

RSM 2.3 Gebrauchsrasen Spielrasen

RSM 2.4 Gebrauchsrasen Kräuterrasen

RSM 3.1 Sportrasen Neuanlage

RSM 3.2 Sportrasen Regeneration

RSM 4.1 Golfrasen Grün

RSM 4.2 Golfrasen Vorgrün

RSM 4.3 Golfrasen Abschlag

RSM 4.4 Golfrasen Spielbahnen

RSM 4.5 Golfrasen Halbrauhflächen

RSM 4.6 Golfrasen Verbindungswege

RSM 5.1 Parkplatzrasen

RSM 6.1 Extensive Dachbegrünung

RSM 7.1.1 Landschaftsrasen Standard ohne Kräuter

RSM 7.1.2 Landschaftsrasen Standard mit Kräutern

RSM 7.2.1 Landschaftsrasen Trockenlagen ohne Kräuter

RSM 7.2.2 Landschaftsrasen Trockenlagen mit Kräutern

RSM 7.3.1 Landschaftsrasen Feuchtlagen ohne Kräuter

RSM 7.4.1 Landschaftsrasen Halbschatten ohne Kräuter

Eine hochwertige Rasenmischung nennt auf der Verpackung alle wichtigen Angaben.

Der Rasen soll intensiv genutzt werden? Ein spezieller Sport- und Spielrasen ist die richtige Wahl. Zierrasen benötigt wiederum einen Landschaftsrasen oder den klassischen Zierrasen, der die Bezeichnung RSM 1.1 trägt.

Zumeist wird ein Gebrauchsrasen ausgesät. Seine hohe Verträglichkeit gegenüber Trockenheit und die einfache Pflege machen ihn zu einem echten Allrounder. In den Sommermonaten genügt zudem ein unregelmäßiges Mähen alle zwei bis drei Wochen.

Wo kann ich Rasensamen aussäen?

Rasen aussäenRasen wird überall ausgesät. Eine Aussaat ist im heimischen Garten, auf Campingplätzen oder in Parks möglich und notwendig, damit die Grünfläche immer optisch ansprechend bleibt.

Auch der Rollrasen wird inzwischen häufig eingesetzt. Es handelt sich um einen Fertigrasen, der Samenkauf und Aussaat ersetzt. Für den heimischen Rasen bieten sich jedoch die klassischen Rasensamen an.

Welchen Rasensamen? Diese Gräser sollten enthalten sein!

Die wichtigsten Gräser für einen robusten Rasen sind die Wiesenrispe (Poa prantensis) und das Deutsche Weidelgras (Lolium perenne).

Die Wiesenrispe hat ein langsames Wachstum und ist langlebig, während das Deutsche Weidelgras schnell blüht und optisch ansprechend ist.

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Besonders strapazierfähige Gräser bedürfen allerdings auch einer umfassenden Pflege. Der hohe Nährstoff- und Wasserbedarf muss täglich oder zumindest alle zwei bis drei Tage ausgeglichen werden – abhängig von der Art und Lage des Rasens. Solange der Rasen zuverlässig gedüngt und gewässert wird, kann man mit Deutschem Weidelgras oder Wiesenrispe nichts falsch machen.

Robuste Rasensamen-Mischungen bestehen zumeist aus Grassamen wie Wiesenrispen-Samen oder Weidelgras-Samen. Entsprechende Mischungen sind langlebig und gewährleisten einen grünen, prächtig blühenden Rasen.

Schattenrasen wie die Läger-Rispe oder die Rasen-Schmiele wächst am besten an einem lichtarmen Ort. Zwar wächst der Rasen auch in der Sonne, das Ergebnis erreicht jedoch nicht die Qualität eines vollsonnig gelegenen Gebrauchsrasen.

Tipp: Den Schattenrasen nicht zu häufig mähen. Der Schattenrasen benötigt eine Mindesthöhe von fünf Zentimeter, um optisch ansprechend zu bleiben.

Daneben gibt es Arten wie das Flechtstraußgras (Agrostis stolonifera) und das Rote Straußgras (Agrostis capillaris), die sich für den Zierrasen anbieten und relativ pflegeaufwendig sind. Die Lägerrispe (Poa supina) ist für den Schattenrasen ideal, andere Rasen eignen sich wiederum für den Einsatz in sonnigen Lagen. Es empfiehlt sich, die verschiedenen Bedürfnisse und Anforderungen vor dem Kauf des Rasensamens zu klären.