Welchen Rasendünger wählen?

Welchen Rasendünger?

Ein gepflegter, saftig grüner Rasen ist für die meisten Menschen die schönste Zierde in ihrem Garten. Damit dies auch so bleibt, ist es wichtig, den Boden ausreichend mit wertvollen Nährstoffen zu versorgen.

Hierfür gibt es inzwischen die unterschiedlichsten Arten an Rasendüngern auf dem Markt, aus denen man wählen kann. Wir zeigen, welche Produkte empfehlenswert sind und wann man diese am besten anwendet.


Den Rasen düngen:
Auch der richtige Zeitpunkt ist wichtig

Rasen düngen ZeitpunktDamit der Rasen im Garten optimal gedeihen kann, kommt es nicht nur auf den richtigen Rasendünger, sondern auch auf den passenden Zeitpunkt an.

Idealerweise beginnt man damit im Frühjahr, wenn der Frost vorüber ist und der Rasen wieder erste Kraft durch die Sonne erhalten hat. Dann hilft der richtige Dünger ihm, bis zum Sommer saftig grün und dicht zu wachsen.

 Eine andere Möglichkeit ist, im Spätsommer bzw. im Herbst zu düngen. Experten raten, nicht später als im Oktober zu düngen, damit der Rasen vor dem Winter noch einmal eine große Portion an Nährstoffen zugeführt bekommt.

Der Grund: Setzt der Winter ein, wachsen Pflanzen deutlich weniger. Würde man den Rasen in dieser Zeit düngen, dann können die Pflanzen diese Nährstoffe gar nicht mehr richtig aufnehmen, da sie bereits mit der Vorbereitung auf den Winter beschäftigt sind.

Wenn man sich für das Düngen im Herbst entscheidet, sollte man sich für einen speziellen Herbstdünger entscheiden, der einen hohen Anteil an Kalium enthält. Damit wird der Rasen optimal auf den Winter vorbereitet.

Welcher Rasendünger

Die verschiedenen Arten von Rasendüngern: Welcher ist der richtige?

Rasendünger VariantenSieht man sich im Handel um, lässt sich schnell feststellen, dass es inzwischen eine riesige Auswahl an unterschiedlichen Düngern für den Garten gibt. Deshalb gilt es, sich im Vorfeld mit den einzelnen Varianten vertraut zu machen, um das richtige Produkt zu wählen.

Am häufigsten kommen mineralisch-organische Dünger zum Einsatz. Diese sind reich an wertvollen Mineralien, enthalten aber auch organische Substanzen und daher eine sehr gute Wahl. Der Rasen wird schnell und nachhaltig mit Nährstoffen versorgt. Weiterhin ist Rasendünger in Form von gekörntem Streu, aber auch als Flüssigdünger erhältlich. Letzterer muss mit Wasser verdünnt und dann gleichmäßig über den Rasen verteilt werden.

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Rasendünger mineralisch oder organisch

Die Vor- und Nachteile von organischen und mineralischen Düngern

Dünger TestEine Frage, die sich viele Menschen stellen, ist, welcher Dünger nun der bessere ist: Sollte man sich eher für einen organischen oder einen mineralischen Dünger entscheiden – und wo liegen die Unterschiede?

Preislich liegen mineralische Dünger in der Regel vorn, doch die Kosten sollten nicht das einzig wichtige Kriterium sein. Vielmehr kommt es darauf an, welches Ziel man mit dem Düngen des Bodens verfolgt.

  So versorgt ein mineralischer Rasendünger den Boden zwar sehr schnell mit allen essenziellen Nährstoffe, jedoch kann es hier auch leicht zu einer Überdüngung kommen.

Gras Wassertropfen

  Darüber hinaus werten mineralische Dünger die Bodenqualität nicht auf, sondern bringen nur einen kurzfristigen Effekt mit sich.

  Bei einem organischen Dünger setzt die Wirkungsweise dagegen meist etwas später ein, da er die Nährstoffe langsamer an den Boden abgibt – dafür ist jedoch das Ergebnis von Dauer. Einer der größten Vorteile des organischen Düngers ist unter anderem, dass sowohl die Struktur des Bodens sowie auch die darin lebenden Organismen davon profitieren. Das liegt vor allem daran, dass die organischen Bestandteile wertvolle Kombinationen aus Humus und Ton bilden und dafür sorgen, dass die Nährstoffe länger im Boden gespeichert bleiben. Ein weiterer Effekt ist, dass der Boden weniger anfällig für Schädlinge oder Krankheiten ist. Zwar sind organische Dünger etwas teurer, doch die Investition lohnt sich zweifelsohne.

Zusätzlich gibt es noch eine dritte Variante: Die sogenannten organomineralischen Dünger stellt eine Kombination aus beiden Arten dar und vereint die Vorteile beider Dünger in sich. Inzwischen gibt es zahlreiche Hersteller, die auch organomineralische Produkte anbieten. Welcher Dünger sich letzten Endes am besten für den eigenen Garten eignet, muss jedoch jeder Gartenbesitzer für sich selbst entscheiden.

Vorsicht: Mögliche Überdüngung!

Die Dosierempfehlungen des Herstellers auf der Verpackung eines Düngers sollten von Gartenbesitzern möglichst penibel eingehalten werden.

Man mag es zwar gut meinen, wenn man seinen Rasen mit Dünger versorgt – allerdings kann eine Überdüngung auch sehr schädlich sein und einen gegenteiligen Effekt erzeugen.

Die Anweisungen des Herstellers enthalten in der Regel auch Informationen über die Dauer bis zur Wirkungsweise und die Häufigkeit der Düngung.

Umgekehrt ist es allerdings auch nicht zu empfehlen, zu spärlich zu düngen, denn ansonsten kann das Produkt nicht richtig wirken.

Ebenso ist es wichtig, auf eine möglichst gleichmäßige Verteilung zu achten, die am besten mit einem Streuwagen erfolgt. Ansonsten kann es passieren, dass einige Stellen trocken wirken, andere dagegen regelrecht ausbrennen.