Pflanzenlampen: Ratgeber & Bestseller

Pflanzenlampen BestsellerIm Winter haben Indoor-Pflanzen ein Problem: Sie bekommen zu wenig Licht! Auch wenn sie gepflegt und ausreichend begossen werden, kommt es in deutschen Wohnungen immer wieder zum Absterben von Blumen. Auch wenn die Pflanze in der Nähe eines Fensters steht, läuft sie Gefahr, zu wenig Licht zu bekommen. Im Winter ist die Sonne einerseits natürlich schwächer, andererseits ist es oft nebelig und bewölkt.

Hier kommen Pflanzenlampen ins Spiel: Sie sollen für Blumen die Sonne ersetzen. In den meisten Fällen funktioniert das ganz gut, schließlich haben Pflanzenlampen spezielle Lichtquellen, die die Blumen mit ausreichend Helligkeit in der richtigen Wellenlänge versorgen.

In diesem Beitrag präsentieren wir die meistverkauften Pflanzenlampen. Weiter unten findest du den größten Ratgeber für Pflanzenlampen im Internet: Wir zeigen, was beim Kauf einer Pflanzenlampe wichtig ist und wie sie funktionieren.


Pflanzenlampen: Top 5 Bestseller

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Letzte Aktualisierung am 20.11.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Ratgeber: Pflanzenlampen

Was sind Pflanzenlampen?

Als Pflanzenlampen werden spezielle Leuchten bezeichnet, die Licht in einer genau definierten Wellenlänge abgeben. Das Licht sorgt dafür, dass die Pflanzen wachsen und gedeihen.

Pflanzenlampe Test

Vor allem im Winter bekommen viele Gewächse zu wenig Licht. Das sorgt dafür, dass sie keine Photosynthese durchführen können und somit nicht genügend Nährstoffe bilden. Im Worst Case können sie sogar absterben.

Solche Pflanzenlampen bewahren die Blumen vor dem schnellen Tod.

Im Normalfall und wenn die Blumen am Fenster stehen, sind Pflanzenlampen nicht nötig. In der kalten Jahreszeit reicht jedoch schon eine kleine Distanz vom Fenster, und die Pflanze ist nicht mehr mit genügend Licht versorgt.

Bei Amazon.de gibt es viele Pflanzenlampen. Während manche nur ein zielgerichtetes Licht ausstrahlen, kann man mit anderen Produkten ganze Räume beleuchten. Es gibt also auch Pflanzenlampen, die sich für den Wohnbereich eignen.

Welche Wellenlänge passt für Pflanzen?

In Pflanzen gibt es einen Stoff namens „Chlorophyll“. Clorophyll sorgt dafür, dass Pflanzen wachsen. Damit Chlorophyll aber überhaupt wirken kann, braucht es rotes und blaues Licht.

Vor allem blaues Licht mit einer Wellenlänge im Bereich um die 430 nm und rotes Licht im Bereich um 660 nm eignet sich ideal für das Pflanzenwachstum. In diesen Bereichen kann das Chlorophyll am meisten absorbieren.

Photosynthese Pflanzenlampe
Wikipedia Nutzer „Matt“ – CC BY-SA 3.0

Es reicht übrigens nicht, nur rotes oder nur blaues Licht zu installieren. Fehlt eine der beiden Farben oder ist das Licht zu stark, kann die Pflanze entweder extrem schnell wachsen (und wegen dem unnatürlichen Wachstum selber abknicken) oder sie stirbt schon vorher ab.

Wer mit einer Pflanzenlampe also Erfolg haben möchte, der sollte es einerseits mit der Lichtintensität nicht zu übertreiben und andererseits darauf achten, dass beide Farben gleichmäßig vorkommen. So wird es ein gesundes Pflanzenwachstum geben, welches dem Gewächs auf Dauer helfen wird.

Pflanzenleuchten im Wohnbereich – geht das?

Wer im Wohnbereich viele Pflanzen hat, der wird vermutlich über eine größere Lampe nachdenken, die nicht nur den Gewächsen gut tut, sondern auch gleichzeitig als Zimmerlampe dient.

Würde man sich eine normale Pflanzenlampe kaufen, würde man ein ziemlich violetthaltiges Licht haben, welches im Wohnbereich auf Dauer nerven würde.

Für Wohnräume empfehlen sich Lampen, die ein Lichtspektrum haben, welches dem der Sonne ähnelt. Die Temperatur wird dabei in Kelvin angegeben.

5000 K ähneln am ehesten dem natürlichen Sonnenlicht. Von 5000 K abwärts wird das Licht immer wärmer. Alles unter 3300 K bezeichnet man als „Warmweiß“. Alles ab 5300 K bezeichnet man als „Kaltweiß“.
farbtemperatur
Wikipedia Nutzer „Bhutajata“ – CC BY-SA 4.0

Pflanzenleuchten können also sehr wohl im Wohnbereich aufgestellt werden. Wichtig ist jedoch, dass man eine Pflanzenleuchte kauft, die eine angenehme Farbtemperatur bietet und das gesamte Lichtspektrum abdeckt, damit nicht das ganze Zimmer plötzlich violett ausgeleuchtet wird.

LED oder doch lieber Energiesparlampe?

LED EnergiesparlampeBei der Auswahl der richtigen Lampe scheiden sich – nicht nur bei Blumenleuchten – die Geister.

Während manche lieber auf LEDs setzen, gibt es auch einige Verfechter der Energiesparlampen. Doch welche Lampe eignet sich für Pflanzen am besten?

LEDs haben gleich mehrere Vorteile. Sie sind sehr effizient (viel Licht, wenig Wärme), haben ein kontinuierliches und genau definiertes Spektrum und entwickeln auch nach einem langen Zeitraum kaum Wärme. LEDs sind heutzutage außerdem nicht mehr sehr teuer.

Energiesparlampen (oder auch Leuchtstofflampen) haben ein sehr kaltes Licht und machen Räume daher schnell ungemütlich. Auch Energiesparlampen erzeugen nicht viel Wärme und sind extrem günstig. Sie haben jedoch kein kontinuierliches Spektrum und zeigen vor allem im Rotbereich Schwächen.

Welche Lichtquelle ist bei Pflanzenlampen die beste?

Pflanzenlampe blauGrundsätzlich muss gesagt werden, dass sich jede Lichtquelle eignet, die dem Sonnenspektrum ähnelt. Wichtig ist, dass eine ausgewogene Balance zwischen blauem und rotem Licht besteht.

Das grüne Licht kann man komplett weglassen, wenn man beispielsweise eine Lampe für ein Gewächshaus sucht (kein Wohnbereich).

Pflanzenlampe rotAls Lichtquelle für Pflanzenlampen eignen sich vor allem Leuchtdioden (also LEDs) am besten. Sie bleiben auch nach langer Verwendung kühl und haben einen hohen Wirkungsgrad.

Verwendet man spezielle Pflanzen-LEDs kann man sicher sein, dass das exakt gewünschte Spektrum verwendet wird. Es gibt beispielsweise auch LEDs, die nur blaues und rotes Licht für ein optimales Pflanzenwachstum abstrahlen.

Wann werden Pflanzenlampen eingesetzt?

Spezielle Lampen für Pflanzen werden vor allem dann verwendet, wenn die Pflanzen nicht genügend natürliches (Sonnen-)licht bekommen.

Das ist in dunklen Räumen oder im Keller der Fall. Im Winter oder im Herbst kann das aber auch in hellen Zimmern mit großen Fenstern passieren, da es oft wochenlang keine richtige Sonneneinstrahlung gibt.

Pflanzen, die im Herbst all ihr Laub abwerfen, brauchen gar kein Licht, da hier keine Photosynthese stattfinden kann.

Vor allem Pflanzen, die sonst in tropischen Gefilden wachsen, brauchen sehr viel Licht.

Die Beleuchtungsdauer sollte auch bei heimischen Pflanzen nicht unterschätzt werden. 8-10 Stunden pro Tag sollte man die Gewächse schon mit passendem Licht versorgen.

Pflanzenlampen werden auch in Gewächshäusern eingesetzt, um ein künstliches und schnelles Wachstum der Pflanzen zu erzeugen.

Wie wird eine Pflanzenlampe montiert?

Damit die Pflanzen schnell und gesund wachsen, sollte die Lampe zentral über den Gewächsen positioniert werden.

Versorgt man mehrere Blumen mit einer Lampe ist es besonders wichtig, dass nicht eine Blume im Schatten einer anderen steht.

Möchte man nur ein bestimmtes Gewächs mit so einer Lampe beleuchten, dann sollte man beim Aufstellen darauf achten, dass so viel Pflanzen- und Blätterfläche wie möglich vom Licht getroffen wird.

So funktioniert Photosynthese

Damit eine Pflanze leben und wachsen kann, braucht sie Nährstoffe und viel Wasser. Beide Elemente bekommt sie aus dem Boden. Auch von der Luft braucht sie etwas – das sogenannte Kohlendioxid.

Die Pflanze kann aus diesen drei Sachen (Wasser, Nährstoffe, Kohlendioxid) etwas ganz besonderes machen: Zucker. Für diese Umwandlung benötigt die Pflanze jedoch sehr viel Energie.

Um diese Energie zu erhalten, hat die Pflanze Blätter, auf die tagsüber die Sonne scheint. Sie nehmen die Sonnenenergie auf und geben der Pflanze ihre Kraft für die Photosynthese.

Bonus: Die richtige Beleuchtungsdauer für jede Pflanze

Logischerweise ist es so, dass nicht jedes Gewächs gleich viel Licht braucht. Es gibt beispielsweise Pflanzen, die fast den ganzen Tag über in der Sonne stehen könnten, während manche nur ganz wenig Sonnenstrahlen benötigen.

Pflanzen, die besonders viel Licht brauchen

Zu den Gewächsen, die man mit besonders viel künstlichen Sonnenstrahlen verwöhnen sollte, gehören:

Basilikum, Dill, Gänseblümchen, Jasmin, Kamille, Ringelblume, Rittersporn, Sonnenblume, Stiefmütterchen.

Pflanzen, die nicht viel Licht brauchen

Gewächse, die man auch ruhig mal länger im Schatten stehen lassen kann:

Bärentraube, Duftveilchen, Primel, Gartenkresse, Stielmangold, Spinat, Walderdbeere.