Moos im Rasen entfernen: 5 Tipps und Tricks

Wer kennt das nicht? Es ist Sommer, man verbringt mehr Zeit draußen und vor allem im eigenen Garten. Die richtige Rasenpflege gehört nun zum Alltag dazu. Es kann durchaus passieren, dass sich Moos auf der schönen Rasenfläche breit macht.  Mit den richtigen Tricks lässt sich der Moosbefall ganz einfach beseitigen und dauerhaft wirkungsvoll vermeiden. Wir haben uns mit diesem Thema auseinandergesetzt und die 5 besten Tipps und Tricks gegen Moosbefall zusammengefasst.


Moos entfernen: Die 5 besten Tipps & Tricks

1. Regelmäßig mähen

Um einem Moosbefall vorzubeugen empfiehlt es sich ab März/April, je nach Wetterlage, den Rasen regelmäßig zu mähen. Nachdem man im Frühjahr das erste Mal gemäht hat, sollte man mindestens zwei Wochen warten und anschließend alle drei bis vier Tage mähen. Mit dieser Technik schließen sich die Schnittstellen des Rasens leichter und eine Moosausbreitung gestaltet sich schwieriger.

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2. Kalk oder Moosvernichter anwenden

Hat sich das Moos einmal ausgebreitet, muss eine härtere Gangart her, wie beispielsweise die Nutzung spezieller Moosvernichter. Es gibt mehrere Produkte auf dem Markt, beachten sollte man allerdings, dass diese Mittel nicht mit Steinplatten oder der Kleidung in Berührung kommen. So könnten unschöne Flecken zurückbleiben.

Ansonsten bekämpfen Moosvernichter, die meistens auch ein Düngemittel beinhalten, zuverlässig das Moos und versorgen den Rasen ca. drei Monate mit allen wichtigen Nährstoffen. Achtung: Manche Moosvernichter sind stark reizend und gesundheitsschädlich! Deshalb sollte man Haustiere und Kleinkinder nach dem Aufbringen möglichst von der Rasenfläche fernhalten. Generell gilt: Nach Behandlung des Rasens sollte man diesen ein bis zwei Tage nicht betreten.

Eine natürliche Alternative zu herkömmlichen Pflegeprodukten ist auch Kalk. Sollte ein zu saurer Boden die Ursache für den Moosbefall sein, ist Kalken eine gute Methode, um eine Ausbreitung des Mooses zu verhindern. Hierbei gilt: Bei einem leichten Boden mit einem pH-Wert von unter 5,5- genügen 150 Gramm pro Quadratmeter. Bei einem lehmigen Boden sollte etwa die doppelte Menge verwendet werden. Ab einem pH-Wert von 6,9 sollte allerdings kein Kalk mehr aufgebracht werden.

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3. Vertikutieren nicht vergessen

Ist das Moos nun abgestorben und der Dünger in den Boden eingearbeitet, kann man durch vertikutieren das Moos problemlos von dem Rasen entfernen. Durch diese Methode wird die Erde gelockert und dadurch automatisch durchlüftet – ein erneuter Moosbefall kann somit nahezu ausgeschlossen werden.

Das beste Ergebnis erzielt man, wenn der Vertikutierer gleichmäßig in die Längs- und dann in die Querrichtung über die Fläche bewegt wird. Bei kleineren Flächen oder gepflegten Rasenflächen reicht es bereits, wenn nur in eine Richtung vertikutiert wird!

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4. Bewässern

Durch das Vertikutieren und Düngen wird der Rasen zu verstärktem Wachstum angeregt.  Den Rasen sollte man anschließend unbedingt regelmäßig bewässern, vor allem nach dem Vertikutieren in den heißen Monaten ist das wichtig. Das Anritzen der Erde öffnet die Bodenoberfläche  für die Wasseraufnahme und regt die Rasenpflanzen zu neuem Wachstum an.

5. Zum Schluss nachsäen

Kahle Stellen im Rasen kommen auch bei der besten Rasenpflege vor. Die kahlen Stellen bieten aber Unkräutern und Moos wiederum ausreichend Platz um sich erneut anzusiedeln. Daher sollte man mit einer sogenannten Nachsaat zu Hilfe eilen. Somit können kleinere Lücken und Kahlstellen im Rasen einfach und sicher repariert werden.

Wichtig dabei ist, dass die Nachsaat auf dem Boden landet und nicht in den Grashalmen hängenbleibt. Dafür gibt es verschiedene Methoden: Die Samen können mit einem Rechen in den Boden gedrückt werden oder mit einer dünnen Sandschicht beschwert werden. Eine weitere Alternative ist, dass man mit dem Vertikutierer vorsichtig über die nachgesäeten Stellen geht und die Samen damit sanft unter die Erde bringt.


Wir hoffen, dass du mit unseren 5 Tipps das Moos vom Rasen entfernen konntest.
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