Kartoffeln pflanzen im Sack: So wird’s gemacht

Kartoffeln pflanzen im Sack

Kartoffeln enthalten nicht nur viele gesunde Nährstoffe und schützen die Zellen – nein, sie können bei regelmäßigem Verzehr auch langfristig Gutes für unsere Verdauung tun und machen satt. In Kartoffeln befindet sich außerdem auch kein Gluten.

Viele Dinge sprechen also für den Anbau von Kartoffeln: Die leichteste Variante ist, Kartoffeln in einem Sack anzubauen. Das kann beispielsweise ein Reissack vom Asiaten um die Ecke, ein IKEA-Sack oder ein eigens dafür produzierter Sack sein. Ein Sack ist der ideale Behälter, um Kartoffeln daheim anzubauen.

Kartoffeln pflanzen im Sack: Wie es genau geht, zeigen wir im folgenden Ratgeber.


Diese Dinge sind nötig

Kartoffelsack

Bevor du beginnst, solltest du dir folgende Dinge besorgen, um bald von einer reichen Kartoffelernte zu profitieren.

  • Kartoffel-Pflanzsack
    Dabei kann es sich entweder um einen herkömmlichen PVC-Sack (zB. von einem Möbelhaus) oder um einen Reissack handeln. Noch idealer sind jedoch spezielle Kartoffel-Pflanzsäcke. Die Top 3 präsentieren wir weiter unten.
  • Ungefähr 30-50 Liter Erde
  • Sonniger Standort
    Der gewählte Ort für den Kartoffelsack sollte so sonnig wie möglich sein. Hat man beispielsweise einen Balkon mit sehr vielen Sonnenstunden pro Tag, dann ist das ideal.
  • Spezielle Saatkartoffeln
    Eine Liste an guten Sorten findest du beispielsweise bei Amazon.de.
  • Entwässerungsschlitze im Sack
    Hat man sich für einen Kunststoff-/PVC-Sack entschieden, müssen kleine Schlitze in den Sack geritzt werden. Das ist wichtig, damit es nicht zu Staunässe innerhalb des Sackes kommt. Bei Reis-, bzw. speziellen Kartoffelsäcken ist das nicht nötig.

Top 3: Kartoffelsäcke

Die Top 3 meistverkauften Kartoffelsäcke bei Amazon.de. Diese Liste wird automatisch aktualisiert.

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Kartoffeln pflanzen im Sack:
Schritt für Schritt

1. Kartoffeln zum Vorkeimen lagern

Kartoffeln SonneBereits Anfang März können die Kartoffeln zum Vorkeimen an einem hellen und warmen Platz – zB. am Fenster – gelagert werden.

Eine gute Idee ist es, die Kartoffeln aufrecht hinzustellen, damit sie von allen Seiten genügend Lichtzufuhr bekommen – das funktioniert beispielsweise mit einer Halterung (Eierbehälter).

2. Kartoffelsack aufrollen & vorbereiten

Die Kartoffelsäcke können nun aufgerollt werden, damit sie ca. eine Höhe von 40 cm haben.

Auf der Unterseite sollte Tongranulat (ca. 5 cm) eingefüllt werden, damit es nicht zu Staunässe kommt. Das wollen wir vermeiden.

Über das Tongranulat folgt eine 15-20 cm hohe Schicht Erde. Um den Wachstumsprozess zu fördern und den Kartoffeln mehr Nährstoffe zugeben, kann reifer Kompost dazugemischt werden. Auch fixfertige Gemüseerde ist möglich.

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3. Kartoffeln dazugeben

Kartoffelsack Grafik

Nachdem die Erde auch im Sack ist, können die Kartoffeln auf der Oberseite eingelegt werden. Je nach Größe vom Sack kann man 2, 3 oder gar 4 Kartoffeln platzieren.

Wichtig ist, dass die Kartoffeln anschließend mit einer hauchdünnen Erdschickt überdeckt werden.

Es reicht, wenn die Kartoffeln nicht mehr sichtbar sind.

Anschließend etwas angießen.

Normalerweise sollten innerhalb von 14 Tagen die ersten Blätter zu sehen sein.

Die Blätter müssen mit einer Erdschicht zugeschüttet werden. Das Blattwerk sollte nicht mehr sichtbar sein.

Dieser Schritt wird immer wieder wiederholt, bis der Sack voll mit Erde ist.

4. Den Sommer abwarten

Im Sommer werden sich die grünen Blätter richtig zeigen.

Das Kartoffelprojekt trägt im Sommer also auch zur Begrünung bei – zB. auf dem Balkon.

Jetzt heißt es: Auf den Spätsommer warten.

5. Kartoffeln ernten

Sobald aus dem Grün ein braunes und vertrocknetes Gestrüpp wird, ist es Zeit für die Kartoffelernte.

Die Kartoffeln können geerntet werden. Wenn man aber einer alten Volksweisheit Vertrauen schenken möchte, kann man aber noch 14 Tage abwarten und sie erst dann ernten.

Die Ernte funktioniert übrigens denkbar einfach: Es muss einfach die ganze Erde ausgegraben werden – und mit der Erde entnimmt man die Kartoffelknollen.


Kartoffeln pflanzen im Sack: Tipps

Eine besondere Alternative zu einem Kartoffelsack ist der Kartoffelturm.

Ein Kartoffelturm ist ein Gefäß (meist aus Plastik), welches mit Erde gefüllt wird und auf mehreren Ebenen Platz für das Vergraben von Kartoffelknollen bietet.

So können auf kleinem Raum deutlich mehr Kartoffeln angebaut werden – beispielsweise auf einem eher kleineren Balkon.

Ebenfalls eine Möglichkeit stellt ein herkömmlicher Plastikkübel dar.

Auch in einem Plastikkübel können Kartoffeln angepflanzt werden.

Das sollte aber ein Kübel sein, den man nachher nicht mehr braucht, da ebenfalls kleine Schlitze zur Entwässerung eingebohrt werden müssen. Diese sollten jedoch nur sehr klein sein – damit keine Erde rausprasselt.

Noch ein Tipp: Von den Kartoffeln, die man geerntet hat, kann man einige nocheinmal als Saatkartoffel verwenden.

Grundsätzlich gilt, dass spätestens nach 3 Jahren jedoch neue Kartoffeln gekauft werden müssen – sonst besteht bei den Kartoffeln Krankheitsgefahr.


Kartoffeln pflanzen im Sack: Fazit

Das Kartoffel-Pflanzen im Sack stellt eine einfache Möglickeit dar, daheim Kartoffeln anzubauen.

Wichtig ist, dass man sich für den richtigen Sack entscheidet (am besten Reissack oder online bestellbarer fix- und fertiger Kartoffelsack). Hat man nur einen PVC-Sack, bzw. einen Kübel, sind die Entwässerungsschlitze Pflicht um Staunässe zu vermeiden.

Außerdem muss der Kartoffelsack an einem warmen, sonnigen Standort platziert werden.

Der letzte Schritt: Die Kartoffeln rechtzeitig aus dem Sack ernten – am idealsten wäre die Ernte (laut einer alten Bauernregel) ungefähr 14 Tage, nachdem man die braunen Blätter im Spätsommer bemerkt hat.