5 spannende Gartenarten & Gartenstile

Nachdem man ein Haus gebaut oder gekauft hat, steht schon das nächste Projekt vor der Tür: Die Planung der Gartenanlage! Damit man mit dem grünen Paradies in Zukunft zufrieden sein wird, sollte man sich für einen speziellen Stil des Gartens entscheiden. Doch welche Gartenarten gibt es überhaupt? In diesem Beitrag sehen wir uns 5 interessante Gartenarten an, die man für den eigenen Garten übernehmen kann.

Ziergarten

Dieser Artikel soll dir bei der Planung und Entscheidung für eine Gartenart helfen.


Warum sollte ich mich für einen Gartenstil entscheiden?
Gärten sind Oasen der Ruhe und des Genießens. Damit man so ein Paradies errichten kann, sollte man sich für einen speziellen Stil entscheiden. Pflanzt man einfach ohne Plan drauflos, so führt dies meist zu einem unruhigen Gesamtbild. Darunter leidet dann die Schönheit des gesamten Grundstücks.

Wozu soll der Garten dienen?

Jeder hat beim Gedanken an den eigenen Garten bereits die eine oder andere Vorstellung im Kopf. Zuallererst sollte man sich aber darüber im Klaren sein, worauf man das Hauptaugenmerk legt: Soll der Garten einfach nur schön sein (Stichwort: Ziergarten) oder soll er hauptsächlich als Gemüselieferant dienen (Stichwort: Nutzgarten)?

Gartenarten

Ziergarten

Bei der Planung eines Ziergartens ist das Hauptziel jenes, dass man sich anschließend auf dem eigenen Grundstück wohl fühlt und dass der Garten so schön wie möglich aussieht. Es geht nicht um Ertrag und Ernte, sondern um Ästhetik, Romantik und prächtige Blumen.

Als Zusatz zur Blütenpracht kann man Kieswege anlegen, die durch den Garten führen. Springbrunnen, Sträucher und schattenspendende Bäume gehören ebenso dazu.

Unser Tipp:
Wasserelemente, zB. kleine Teiche oder Springbrunnen, erhöhen den Wohlfühl-Faktor um ein Vielfaches. Das Plätschern beruhigt und wirkt sich gesund auf eine gestresste Seele aus.

Neben den oben genannten Dingen gehören zu einem Ziergarten auch Dekoartikel, zB. Spotlights, die den Garten nachts erhellen oder kleine Gartenzwerge, Granitelemente oder Zäune aus altem Holz. Der Kreativität steht bei einem Ziergarten wahrlich nichts im Wege.

Garten

Nutzgarten

Im Gegensatz zum Ziergarten stehen bei einem Nutzgarten die Ernte und der Ertrag an erster Stelle. Die meisten Gartenbesitzer lieben ihren Nutzgarten, da sie täglich frisches Gemüse haben und nicht vom Supermarkt abhängig sind. Außerdem kann man sich nur beim eigenen Garten wirklich sicher sein, dass keine Pestizide oder andere verunreinigende Stoffe verwendet worden sind.


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Außerdem schmeckt kein Gemüse so gut wie erntefrisches und selbst angebautes! Neben dem Gemüse können außerdem Himbeer- und Brombeersträucher oder zB. verschiedene Heilkräuter angebaut werden. Nebenbei kann man auch Kiwis, Ribiseln oder Stachelbeeren setzen.

Je mehr verschiedene Gewächse man auf dem eigenen Grundstück hat, desto mehr Auswahl hat man bei der regelmäßigen Ernte und beim Kochen.

Nutzgarten

Spannende Gartenarten: Top 5

Natürlich gibt es nicht nur herkömmliche Nutz-, bzw. Ziergärten. Die Palette der verschiedenen Gartenarten ist groß: Dabei reicht die Auswahl vom japanischen Garten bis zum italienischen Garten. In der folgenden Liste stellen wir die verschiedenen Arten vor.

1. Japanischer Garten

Gartenart "Japanischer Garten"

Einen japanischen Garten kann man nicht nur auf Privatgrundstücken finden. Heutzutage gibt es in Europa auch viele japanische Parks, zB. die japanischen Gärten in Wien.

Das Ziel bei der Planung und Erstellung eines japanischen Gartens ist es, dass der Ort später für Besucher eine interessante und zugleich beruhigende Wirkung hat. Die Besucher sollen während dem Aufenthalt immer wieder neue Entdeckungen machen.

Japanese Garden BridgeAußerdem sieht der Garten aus verschiedenen Blickwinkeln immer wieder anders aus. Um diesen Effekt zu erreichen, muss die Anlage in einer besonderen, nicht symmetrischen Art angeordnet werden.

Zu einem japanischen Garten gehören verschiedene Elemente. In Zengärten sind dies zB. Steine, Wasser, Moos und Bäume. Jedes Element hat eine besondere Bedeutung: Steine = Tiere, Wasser = Ozeane, Moos = Alter und Ehre, Bäume = Leben.

Für einen japanischen Garten empfehlen wir vor allem Rhododendren, Azaleen und die Zierkirsche mit ihren markanten rosa Blättern.

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2. Kräutergarten

kräutergarten

Kräutergärten zeichnen sich durch ihre Kräutervielfalt aus. Sie sind von großem Vorteil, denn wenn man erstmal einen Kräutergarten auf dem eigenen Grundstück hat, kann man sich immer wieder am Kräuterbuffet bedienen.

Beim Aufbau eines Kräutergartens sollte man sich jedoch zwei Fragen stellen: Wie groß soll der Kräutergarten werden? Welche Kräuter möchte ich anbauen?

Anschließend kann man mit der Planung beginnen. Zu den beliebtesten Kräutern für den eigenen Garten zählen Basilikum, Minze und Schnittlauch. Sie sind sehr pflegeleicht. Dieses Trio kann man beispielsweise mit Majoran, Tyhmian, Salbei und Rosmarin erweitern.

Eine bekannte Art des Kräutergartens ist die sogenannte „Kräuterspirale“. Dabei wird im Garten eine Spirale angelegt, in der die Kräuter wachsen.

Eine detaillierte Bauanleitung für Kräuterspiralen findest du bei mein-schöner-garten.de! Dort gibt’s übrigens noch mehr Kräutertipps.

3. Italienischer Garten

Gartenart: Italienischer Garten

Italienische Gärten findet man häufig vor großen Villen oder anderen Prunkbauten. Die Gärten aus Bella Italia erkennt man an ihrer geometrischen Form. Jede Blume und jeder Weg hat einen definierten Standort, nichts wird dem Zufall überlassen.

Der Bau eines solchen Gartens empfiehlt sich eher für große Grundstücke, da die geometrischen Formen auf kleinen Grundstücken etwas erzwungen aussehen.

Hat man jedoch das Glück, über ein großes Grundstück mit viel freien Plätzen zu verfügen, so steht dem italienischen Garten nichts mehr im Wege.

Neben klassischen Blumen, steinigen Wegen und grünen Hecken gehören zu einem italienischen Garten auch üppige Springbrunnen und andere Wasserspiele. Als in der Renaissance die ersten Gärten dieser Art entworfen wurden, fanden die Architekten viel Freude an den Teils übermäßig großen Wasserfällen.

Bei Wikipedia wird erklärt, wie es zum klassischen „Italienischen Garten“ kam und wann die ersten Gärten in Italien nach diesem Prinzip gebaut wurden.

4. Wassergarten

Gartenart: Wassergarten

Eine spezielle und wohl auch etwas unbekannte Gartenart: Der Wassergarten. Es dominieren Bäche, aber auch plätschernde Flüsse und Wasserfälle. Damit das Wasser ständig in Bewegung bleibt, kommen Pumpen zum Einsatz.

Vor allem für die Sternzeichen Krebs, Skorpion und Fische hat Wasser eine besondere Bedeutung. Die Wassersternzeichen werden vom Wasser nahezu magisch angezogen.

Ein Wassergarten sieht nicht nur tagsüber schön aus, auch nachts hat er eine besondere Wirkung: Das Plätschern der Flüsse und Wasserfälle wirkt einschläfernd. Im Sommer lohnt es sich also, die Fenster nachts zu kippen.

Bei dem Wassergarten handelt es sich eigentlich um ein eigenes Ökosystem: Man kann in den Teichen Fische und andere Lebewesen ansiedeln.

Inspirierende Wassergärten zum Nachmachen findest du bei YouTube.

5. Bibelgarten

Gartenarten: Bibelgarten

In der Bibel werden immer wieder Pflanzen erwähnt. Ein Bibelgarten ist nichts anderes als ein spezieller Garten, in dem nur Gewächse angebaut werden, die in der Bibel vorkommen.

Die beliebtesten Pflanzen eines Bibelgartens sind beispielsweise Olivenbäume, Dattelpalmen, Apfelbäume und Wermut oder Safran. Auch der Senf wird in der Bibel erwähnt.

Bibelgärten werden eher selten auf Privatgrundstücken gebaut und kommen oft auf die Initiative der Kirche zustande, zB. vor Klöstern oder Kirchen.

Bei Bibelgarten.com gibt es eine Liste der größten und beliebtesten Bibelgärten in Deutschland.

Weitere interessante Gartenarten:

  • Chinesischer Garten – Wird nach Feng Shui aufgebaut.
  • Moderner Garten – Aufbau in Kombination mit modernen Haus-Elementen.
  • Mediterraner Garten – Geschwungene Formen und Natursteinwände dominieren.
  • Englischer Garten – Große Landschaftsparks.