Garten gestalten: 5 Dinge, die man beachten sollte

Wir haben uns mit dem Thema Gartengestaltung auseinander gesetzt und hier die besten Tipps und Vorschläge für einen schönen und gepflegten Garten gesammelt. Bei der Gartengestaltung sollte man sich vor allem Zeit nehmen, um eventuell einen Plan zu zeichnen und um sich in Ruhe zu erkundigen, was zum persönlichen Garten passt und was nicht.

Dabei sollten folgende Fragen geklärt werden: Welchen Boden weist der Garten auf? Wie verhalten sich die Witterungsverhältnisse und der Lichteinfall? Wie soll der Garten genutzt werden und welche Bedürfnisse soll er abdecken? Wie viel Platz steht für den Garten zur Verfügung?

Auf der Suche nach Gartenideen?
Hier präsentieren wir 5 unkonventionelle Ideen & Stile für die Gartengestaltung – vom japanischen bis zum italienischen Garten.

Wer wenig Arbeit möchte und viel Platz hat, sollte über einen Schwimmteich nachdenken. Wer Farben und üppige Vielfalt liebt, sollte einen Blumengarten einrichten, in dem je nach Saison eine harmonische Farbkomposition vorherrscht. Ein Schattengarten kommt für diejenigen in Frage, die Herausforderungen lieben und gerne experimentieren. Ein Biotop bereichert jeden Garten, aber auch ein Kiesgarten ist sehr schön.


Gartengestaltung: Wichtige Faktoren

1. Planung

Natürlich ist die Umgestaltung des Gartens nicht in wenigen Stunden erledigt und mit viel Arbeit verbunden. Dafür wird man aber mit einem prächtigen Garten belohnt, in den man sich nach der Neugestaltung gerne zurückzieht.

Am besten skizziert man auf einem Plan die entsprechende Anbaufläche und die Himmelsrichtungen ein. Bei der Bepflanzung ist vor allem auf die Sonneneinstrahlung zu achten, denn nicht alle Pflanzen mögen die direkte Sonneneinstrahlung. Daher sollte man  sich im vorhinein über die Pflanzenwahl im Klaren sein.

In der Nähe der Pflanzen sollte es immer einen Wasseranschluss geben. Auch eine automatische Bewässerungsanlage wäre möglich. Das erspart viel Zeit und die Pflanzen werden optimal von unten mit Wasser versorgt. Optional kann man auch einen Komposthaufen in unmittelbarer Nähe einplanen.

2. Gartenerde

Ein guter Gartenboden ist Grundvoraussetzung für ein gesundes Wachstum der Pflanzen. Der Boden sollte weder zu sandig noch zu lehmig sein. Der Kompost ist ein sehr guter Dünger für den Garten und sollte daher ein fixer Bestandteil des Gartens sein.

Die beste Zeit für die Gartengestaltung liegt zwischen April und Oktober, da die Temperaturen und die Bodenbeschaffenheit während dieser Monate am günstigsten für das Sähen des Rasens und der Blumen ist!  Die Auswahl der Pflanzen und des Rasens hängt im Endeffekt mit dem persönlichen Geschmack zusammen.

Zu beachten gilt es: Wenn die Erde individuell auf die Bedürfnisse jener Pflanzenart abgestimmt ist, wird die Qualität der Pflanzen aber auch des Bodens nachhaltig verbessert. Qualitativ hochwertige Erde ist ein wichtiger Faktor für einen schönen Garten, dient aber auch zur Verbesserung von zu sandigen oder löchrigen Gartenböden.

>> Gartenerde bei Amazon.de ansehen >>

3. Richtige Pflanzenwahl

Garten gestaltenGenerell gilt: Weniger ist mehr! Man sollte sich lieber wenige Pflanzen aussuchen, diese aber optimal auf den Garten abstimmen.

Praktisch in der Pflege sind hoch wachsende Pflanzen. Ausladende Sträucher und Bäume machen den Garten enger!  Die Farbe spielt in der Gartengestaltung eine wichtige Rolle, bei der Pflanzenwahl in einem kleinen Garten empfiehlt es sich auf die Farbtöne Gelb, Orange und Rot, sowie auf zu starke Farbkontraste zu verzichten. Diese ziehen Blicke auf sich und rücken so diese Bereiche näher heran, daher wirkt der Garten noch kleiner.

Gleiches gilt für großblättrige und dunkelgrüne Pflanzen! Im Hintergrund sollte man lieber Pflanzen mit blauen und grauen Tönen und kleinen Blättern oder Blüten anpflanzen. Sie erscheinen unscharf und damit weitläufiger.

Apfelbäume oder Kirschbäume und auch andere Obstbäume beanspruchen viel Platz. Hier kommt es wiederum auf die Größe des Gartens an, ob ein Obstgarten vom Platz her überhaupt möglich ist. Beerensträucher wie Johannisbeeren, Himbeeren und Brombeeren sowie Erdbeeren sind auch für kleinere Gärten geeignet.

>> Plfanzensamen bei Amazon.de ansehen >>

4. Richtige Bewässerung

Damit der Rasen in sattem Grün erscheint und das Blumenbeet blüht, benötigen die Pflanzen je nach Sorte ausreichend und vor allem die richtige Menge an Wasser. Es gibt diverse Bewässerungssysteme, beispielsweise klassische Varianten wie die Wasserzufuhr über Gartenschläuche und Rasensprinkler oder auch automatische Gartenbewässerungen.

Wer den Gartenschlauch nicht einfach im Garten liegen lassen möchte, für den empfiehlt sich eine Wandschlauchbox. Diese wird an der Wand befestigt und zieht den Schlauch nach getaner Arbeit automatisch ein.

Je nach Größe des Gartens kann eine automatisierte Bewässerungsanlage von Vorteil sein.  Der Bewässerungscomputer  kann mehrere verschiedene Bewässerungsprogramme speichern. Somit muss man sich nur um die Instandhaltung der Anlage kümmern.

Smart Watering Garten gestalten

Der Trend geht aber auch immer mehr in Richtung „Smart Garden“. Es gibt schon einige „Watering-Systeme“, die mit einer mobilen App gesteuert werden. Die Bewässerungszeiten können vollautomatisch auf die Mähzeiten abgestimmt werden. Die Steuerung per App ermöglicht zudem eine direkte Bewässerung, wenn akut Wasser benötigt wird. Kommt der Frost, wird vom smarten System vor der weiteren Bewässerung gewarnt.

>> Smart Watering Systeme bei Amazon.de >>

5. Wahl der Rasenart

Es gibt unterschiedliche Rasenarten, dabei stellt sich in erster Linie die Frage: Welcher Rasen passt am besten?

Wenn ein Rasen nur zur Zierde dient und kaum betreten wird, eignet sich beispielsweise eine feinere Rasensorte.

Für Spiel- und Liegewiesen braucht man einen robusten, festen und widerstandsfähigen Rasen. Dieser ist  strapazierfähiger als der Rasen für den Hausgarten.

Der Schattenrasen beispielsweise stellt weniger Anspruch an die Lichtverhältnisse und wächst daher auch unter Bäumen! Kahle Stellen im Rasen müssen nicht sein, hier eignen sich besonders spezielle Rasen-Nachsaaten. Manche Mischungen gibt es mit Erde und Dünger. Diese bewirken einen schnellen Lückenschluss.

>> Rasen-Saatgut bei Amazon.de >>