Den Garten winterfest machen: Der große Ratgeber

Der Garten gehört das ganze Jahr über gepflegt und gehegt! Um im Frühjahr wieder mit der richtigen Gartenpflege zu beginnen, sollte der Garten unbedingt winterfest gemacht werden. Ohne richtige Pflege im Spätherbst, gibt es keinen schönen Garten im Frühjahr und im Sommer.

In diesem Beitrag erklären wir dir, was du beachten solltest, damit dein Garten im neuen Jahr wieder in voller Schönheit erstrahlt.

1. Laub entfernen und entsorgen

Abgefallenes Laub hindert das Gras am Luftaustausch und kann dafür sorgen, dass die Wiese verdirbt, beispielsweise durch Pilzbefall oder fehlendes Licht.

Eine einfache Möglichkeit das Laub loszuwerden, ist beispielsweise das Mähen mit dem Rasenmäher auf höchster Stufe. Das Laub kann anschließend ganz einfach kompostiert werden. Sollte zu viel Laub anfallen, kann dieses auch in einer Ecke im Garten gesammelt werden. Dadurch haben beispielsweise Igel einen Unterschlupf über den Winter.

Im nächsten Frühjahr kann das Laub dann einfach nach und nach im Kompost untergemischt werden. Bei kleineren Gärten reicht es auch aus, das Laub einfach zusammen zu rechen. Wer weder rechen noch mähen mag, kann hier alternativ auch Laubsauger verwenden.

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Bei den Beeten kannst du das Laub durchaus liegen lassen, dieses schützt dann die Pflanzenwurzeln auf  eine ganz natürliche Weise vor dem Frost.

2. Äußere Wasserhähne abschließen & Regenrinnen reinigen

Du solltest unbedingt die Wasserleitungen außerhalb des Hauses abdrehen und vorhandenes Wasser in den Leitungen ablaufen lassen. Dadurch beugst du Wasser- bzw. Rohrschäden durch Vereisungen und in Folge ein Aufplatzen von Leitungen vor.

Im Winter ist es wichtig, dass Regenrinnen und Fallrohre gereinigt werden. Konkret heißt das, dass du vorhandenes Moos oder Laub entfernst. Das beugt Verstopfungen vor, was gerade in der wasserreichen Herbst- und Winterzeit von Vorteil ist. Dadurch platzt das Rohr durch Vereisungen schwerer, wenn die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen.

3. Topfpflanzen vor Kälte schützen

Topfpflanzen haben gegenüber den Pflanzen im Boden den Nachteil, dass diese von Frost wesentlich stärker betroffen sein können. Der Grund ist, dass die Luft den Topf leicht abkühlt und in Folge die Erde darin gefrieren kann. Daher sollten Topfpflanzen im Haus oder im Wintergarten, im Keller oder im Flur gelagert werden.

Die Pflanzen sollten natürliches Licht haben und auf keinen Fall direkt neben oder auf einer Heizung abgestellt werden, da diese die Pflanzen, beziehungsweise auch die Pflanzenerde, innerhalb kürzester Zeit austrocknen würden.

Sollten die Topfpflanzen zu schwer oder zu sperrig sein, um sie ins Haus zu stellen, so sollten sie möglichst warm eingepackt werden. Sehr gut eignet sich dafür beispielsweise Gartenvlies.

Dieses wickelst du einfach um den Topf selbst. Es dürfen gerne mehrere Lagen sein! Auch die Krone sollte eingepackt werden. Entweder nimmst du dafür nochmals Gartenvlies oder einen einfachen Jutesack, was auch schon etwas hilft.

Gartenvlies eignet sich auch sehr gut, um Beete zusätzlich gegen Unkraut und eben Frost zu schützen.

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4. Gartenmöbel lagern

Gartenmöbel aus Holz, insbesondere solche, die nicht mit Öl oder einem anderen Imprägnierungsmittel behandelt wurden, sollten auf jeden Fall eingelagert werden.

Ansonsten könnte es passieren, dass sich durch die Kälte Metalle oder Hölzer verziehen, diese durch die Feuchtigkeit aufweichen oder sich sonstige Schäden abzeichnen.

Davon betroffen sind auch Plastikmöbel, da hier die Kälte genauso das Material angreift.

Sollte ein Einlagern dieser Gartenmöbel nicht möglich sein, so sollten diese zumindest mit einer Plastikplane oder einem ähnlichen Material abgedeckt sein um diese ein wenig vor den Witterungseinflüssen zu schützen.

5. Zurückschneiden von Sträuchern &  Büschen

Ein sehr wichtiger Punkt ist das Zurückschneiden von Sträuchern und Büschen. Dabei sollten schon Abgestorbene – also braune bis schwarze Triebe – abgeschnitten werden. Auch Äste, die zu lang geworden sind, dürfen abgeschnitten werden.

Allerdings solltest du hier immer darauf achten, dass ein Trieb übrig gelassen wird, bzw. nach diesem abgeschnitten wird. An dieser Stelle treibt die Pflanze dann wieder aus.

Wichtig ist es, diese Schnitte noch vor dem ersten Frost auszuführen, da sich die Wunden wieder verschließen müssen. Frühjahrsblüher sind hiervon ausgenommen. Rosen sollten nur um etwa ein Drittel gekürzt werden, ein weiteres Drittel dann im nächsten Jahr.

Die abgeschnittenen Äste können gehäckselt  als Mulch verwendet werden, was den Beeten zugute kommt.

Rasenpflege

Noch mehr Tipps für die Rasenpflege

Auch der Rasen sollte genau angeschaut werden: Wachsen dort beispielsweise Brennnesseln oder Klee, ist das ein Anzeichen für einen alkalischen Boden.
In diesem Fall sollte der Rasen auf keinen Fall gekalkt werden, da dies für das Gras sehr ungünstig wäre.

Ab einem pH-Wert über 7 wird der  Boden als alkalisch bezeichnet. Das ist im Prinzip das Gegenteil von einem sauren Boden, der einen pH-Wert unter 7 aufweist. Liegt der pH-Wert bei 7 punktgenau, spricht man von einem neutralen Boden.  Eine Wiese, bzw. ein Rasen benötigt normalerweise einen leicht sauren Boden mit einem pH-Wert zwischen 5,5 und 6.

Wächst hingegen Moos zwischen den Grashalmen, so ist das ein Zeichen dafür, dass der Boden zu sauer ist. Das bedeutet, dass du direkt im Übergang vom Winter zum Frühjahr den Rasen kalken solltest, dies steigert den pH-Wert des Bodens. Er wird dadurch alkalischer und das Gras wächst anschließend auch wesentlich besser. Solltest du dir nicht sicher sein, ob du deinen Rasen kalken solltest oder nicht, hilft dir eventuell ein Bodentest.

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Solltest du dich nun dafür entscheiden, deinen Rasen zu kalken, solltest du darauf achten, wieviel Kalk du je Quadratmeter ausstreuen musst. Diese Angaben findest du normalerweise auf der jeweiligen Produktpackung.

Zu beachten ist auch, wie sehr der gemessene pH-Wert vom idealen pH-Wert abweicht. Wichtig ist es, hier mehrere Messungen an unterschiedlichen Stellen durchzuführen, da ein Boden normalerweise sehr unterschiedlich zusammengesetzt sein kann.

Das Kalken des Rasens geht normalerweise sehr einfach vonstatten: Das spezielle Rasenkalk-Präparat wird oft als Granulat verkauft. Dieses Granulat schüttet man am besten in einen Düngerstreuer – mithilfe dessen wird der Kalk dann über die ganze Rasenfläche ebenmäßig verteilt. Es ist vor allem sehr wichtig, dass keine Stellen ausgelassen werden. Nach dem Kalken wird der Rasen kräftig bewässert. Ideal ist es, wenn man das Kalken direkt vor einem kräftigen Regenguss oder Gewitter durchführt. Dann fließt das Kalk schnell ins Erdreich ab und der pH-Wert des Bodens ändert sich.

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Mit diesen praktischen Tipps steht nun einem schönen und gepflegten Garten nichts mehr im Wege.  Hier gibt es zusätzlich noch eine kurze Checkliste für den Winter und den großen Ratgeber für das Frühjahr.